Tiergestützte Traumatherapie mit Hund oder Pferd
Traumatische Erfahrungen können tief wirken – im Körper, in der Psyche und im Sicherheitsempfinden. Viele Menschen erleben danach anhaltende Unruhe, innere Anspannung, Rückzug oder das Gefühl, „nicht richtig da“ zu sein.
Besonders bei frühkindlichen Belastungen und komplexen traumatischen Erfahrungen können sich Folgen oft auch im Alltag zeigen: in Beziehungen, Selbstwert, Emotionsregulation und Körpererleben.
Die tiergestützte Traumatherapie mit Hund oder Pferd bietet einen geschützten, sanften Rahmen, um Schritt für Schritt mehr Stabilität, Orientierung, Vertrauen und innere Kraft aufzubauen. Im Vordergrund stehen Sicherheit, Stabilisierung und Regulation – nichts wird forciert.
In meiner Arbeit ist eine traumasensible Haltung zentral: Alles geschieht freiwillig, achtsam und in dem Tempo, das sich für dich oder dein Kind stimmig anfühlt. Klare Absprachen, Wahlmöglichkeiten und Pausen sind jederzeit möglich – du behältst die Kontrolle über Nähe und Distanz.
Warum Tiere? Hunde und Pferde reagieren fein auf Stimmung und Körpersprache. Dadurch wird im Kontakt oft spürbar, was innerlich gerade geschieht – auch ohne viele Worte.

Der Therapiehund unterstützt mit ruhiger, verlässlicher Präsenz und kann Sicherheit und Selbstregulation im
Hier-und-Jetzt fördern – besonders auch bei Kindern oder wenn Gespräche (noch) schwerfallen.
Das Therapiepferd bringt Klarheit und eine direkte nonverbale Rückmeldung. Im Beobachten, Führen oder in ruhigen Kontaktmomenten entstehen praktische Erfahrungen zu Grenzen, Achtsamkeit, Selbstwirksamkeit und innerer Stabilität.

