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Jugendhilfe & Wohngruppen

In Jugendhilfe und Wohngruppen kann hundegestützte Arbeit Beziehungsaufbau,

Emotionsregulation und soziale Kompetenz unterstützen.

Der Hund begegnet Kindern und Jugendlichen ohne Vorwurf und reagiert zugleich klar auf Körpersprache, Tempo und Verhalten.So entstehen praktische Lernfelder für Vertrauen, Verantwortung, Grenzen, Selbstwirksamkeit und Rücksichtnahme.

 

Die Angebote können als regelmäßige Gruppe, Projektformat oder thematische Einheit stattfinden.

Beziehungsaufbau

Beziehung braucht Sicherheit, Zeit und verlässliche Erfahrungen. Der Hund kann hier eine Brücke sein: Kontakt entsteht oft leichter über gemeinsames Beobachten, Spiel, Fürsorge oder kleine Aufgaben.Gerade bei belastenden Beziehungserfahrungen kann es entlastend sein, Nähe und Vertrauen zunächst indirekt über den Hund zu erleben.

 

Selbstwirksamkeit

Selbstwirksamkeit bedeutet: Ich erlebe, dass mein Handeln etwas bewirkt. In der hundegestützten Arbeit wird das unmittelbar spürbar.Wenn ein Hund auf ein Signal reagiert, sich einladen lässt oder eine gemeinsame Aufgabe gelingt, entstehen Momente von Kompetenz, Klarheit und Vertrauen in das eigene Handeln.

 

Soziale Kompetenz

Hundegestützte Arbeit ermöglicht soziales Lernen im konkreten Tun. Der Hund reagiert auf Körpersprache, Lautstärke, Tempo und Klarheit.

In Gruppen können Rücksichtnahme, Absprachen, Warten, Perspektivwechsel und Verantwortung praktisch geübt werden. Soziale Kompetenz wird nicht nur besprochen, sondern erlebt.

 

Emotionsregulation

Gefühle zeigen sich im Körper, in der Stimme, in Bewegung und Verhalten. Der Kontakt mit dem Hund kann helfen, diese Signale bewusster wahrzunehmen.In der hundegestützten Arbeit geht es darum, Gefühle zu erkennen, zu benennen und Wege zur Regulation zu entwickeln. Der Hund kann dabei als Gegenüber innere Zustände sichtbar und besprechbar machen.

 

Grenzen und Verantwortung

Grenzen sind ein zentrales Thema in der tiergestützten Arbeit. Nähe ist freiwillig — für den Menschen ebenso wie für das Tier.Im Kontakt mit dem Hund können eigene Grenzen wahrgenommen und ausgedrückt werden. Gleichzeitig lernen Teilnehmende, die Signale und Bedürfnisse des Hundes zu erkennen und Verantwortung im Kontakt zu übernehmen.

 

Freiwillige Gruppenformate

Freiwilligkeit ist ein wichtiger Bestandteil meiner tiergestützten Gruppenangebote. Niemand muss den Hund anfassen oder aktiv mitmachen. Auch Beobachten, Abstand halten oder Pausen sind sinnvolle Formen der Teilnahme.Ein klarer Rahmen und transparente Regeln schaffen Sicherheit. Innerhalb dieses Rahmens kann Kontakt entstehen, ohne eingefordert zu werden.

 

Elternarbeit & Elternbegleitung

Elternarbeit kann eine sinnvolle Ergänzung in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien sein. Gerade in belasteten Situationen brauchen Eltern oft Unterstützung, um ihr Kind besser zu verstehen und selbst wieder mehr Orientierung zu finden.

Angelehnt an mentalisierungsbasierte Ansätze und das Bild des Leuchtturms unterstütze ich Eltern dabei, Verhalten nicht nur zu bewerten, sondern innere Beweggründe wahrzunehmen:

  • Was braucht mein Kind?

  • Was löst die Situation in mir aus?

  • Wie kann ich klar, zugewandt und stabil bleiben?

 

Die Elternarbeit kann begleitend zur Jugendhilfe, zu bestehenden Hilfeprozessen oder als eigenständiges Beratungsangebot stattfinden.

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Sie suchen Einzeltherapie, Elternbegleitung oder Familientherapie in Frankfurt?

 

Dann besuchen Sie meine Praxis-Seite:

 

Ilka Peter Psychotherapie

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Vielen Dank für die Kontaktaufnahme

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