Kliniken & therapeutische Einrichtungen
Tiergestützte Angebote können in Kliniken und therapeutischen Einrichtungen einen niedrigschwelligen Zugang zu Kontakt, Selbstwahrnehmung und Regulation ermöglichen. Besonders dort, wo Sprache schwerfällt oder Patient:innen stark belastet sind, kann der Kontakt zu Hund oder Pferd einen sicheren, beziehungsorientierten Erfahrungsraum eröffnen.Meine Angebote werden individuell auf die jeweilige Einrichtung, Zielgruppe und den therapeutischen Rahmen abgestimmt. Im Mittelpunkt stehen Stabilisierung, Orientierung, Kontaktgestaltung, Körperwahrnehmung, Grenzen und Selbstwirksamkeit.

Traumaspätfolgen
In der Arbeit mit Menschen mit Traumaspätfolgen gilt: Sicherheit vor Aktivierung. Der Kontakt mit Hund oder Pferd geschieht freiwillig, dosiert und in einem klaren Rahmen.Tiergestützte Arbeit kann helfen, Orientierung, Körperwahrnehmung, Selbstberuhigung und Vertrauen behutsam zu stärken. Themen wie Nähe, Distanz, Grenzen und Kontaktgestaltung werden nicht nur besprochen, sondern im sicheren Rahmen erfahrbar.
Psychosomatik
In psychosomatischen Kontexten kann tiergestützte Arbeit helfen, den eigenen Körper, innere Anspannung und emotionale Zustände bewusster wahrzunehmen. Hund oder Pferd reagieren fein auf Körpersprache, Tempo und innere Ausrichtung.Im Mittelpunkt stehen Achtsamkeit, Körperwahrnehmung, Stressregulation, Selbstfürsorge, Grenzen und Ressourcenaktivierung. Ziel ist ein behutsamer Zugang zu mehr innerer Stabilität und einem freundlicheren Kontakt zum eigenen Körper.
Gerontopsychiatrie
In der Gerontopsychiatrie kann hundegestützte Arbeit Kontakt, Erinnerung, Aktivierung und emotionale Beteiligung fördern. Hunde wirken oft beruhigend, verbindend und beziehungsstiftend.Über Begrüßungsrituale, achtsames Beobachten, kleine Übungen und biografische Impulse entsteht ein lebendiger Gruppenraum.
Ziel ist nicht Leistung, sondern Begegnung, Freude, Orientierung und Zugehörigkeit.
Stabilisierung
Stabilisierung ist ein zentraler Bestandteil tiergestützter Arbeit. Hund und Pferd können dabei helfen, innere und äußere Sicherheit wieder erfahrbar zu machen.Über einfache Wahrnehmungsübungen, Orientierung im Hier und Jetzt, Kontaktgestaltung und achtsame Begegnung können Selbstberuhigung, Grenzen und Selbstwirksamkeit gestärkt werden. Stabilisierung schafft eine sichere Grundlage für Entwicklung.
Kontakt und Regulation
Kontakt und Regulation gehören eng zusammen. Bevor Beziehung gelingen kann, braucht es Sicherheit und Orientierung. Hund und Pferd laden zu Kontakt ein, ohne ihn zu erzwingen.In der Arbeit geht es darum, Nähe und Distanz bewusst zu gestalten: Kontakt einladen, begrenzen oder beenden. So können Selbstregulation, Beziehungserleben und Mentalisieren miteinander verbunden werden.
Gruppenangebote
Hundegestützte Gruppenangebote bieten einen geschützten Raum für Kontakt, Selbstwahrnehmung und soziales Lernen. Der Hund wirkt dabei häufig als Brückenbauer und erleichtert gemeinsame Aufmerksamkeit.Mögliche Inhalte sind Begrüßungsrituale, achtsame Beobachtung, Nähe und Distanz, Stopp-Signale, Emotionskarten, Suchspiele, Parcours und Reflexion. Die Gruppen werden passend zur jeweiligen Einrichtung und Zielgruppe gestaltet.
